Na / me <m.>
1. Benennung, Bezeichnung eines Einzelwesens od. Dinges, od. einer Gattung; Ruf, Ruhm
2. Ihr Name bitte?; die Namen der Anwesenden wurden verlesen; mach deinem (guten) Namen Ehre!; ich verhafte
Sie im Namen des Gesetzes; den Namen Gottes loben, preisen Gottes Ruhm verkünden; in Gottes Namen eine
Sache beginnen im Gedanken an Gott; in Gottes Namen! <umg.> meinetwegen!, wenn es sein muss!, mein Name
ist Hase, ich weiß von nichts <umg.; scherz.> ich will mit der Sache nichts zu tun haben; in des Henkers Namen!
(Fluch); der Name des Herrn, deines Gottes <bibl.>; sein Name hat in Fachkreisen einen guten Klang; kennst du den Namen dieser Pflanze, dieser Straße, dieses Tieres?; Name ist Schall und Rauch (Goethe "Faust 1", Marthens
Garten); Schwachheit, dein Name ist Weib (Shakespeare, "Hamlet" 1,2); im Namen des Teufels, in drei Teufels Namen (Fluch); im Namen der Wahrheit muss ich Folgendes erklären, feststellen
3. einen Namen ändern, angeben, annehmen, führen; seinen (guten) Namen beflecken, beschmutzen, besudeln; sich als Künstler einen anderen Namen beilegen; dein Name fiel (nicht), wurde (nicht) genannt; dem Kinde einen
Namen geben; hergeben; dazu gebe ich meinen Namen nicht her; das Kind muss einen Name haben <fig.; umg.>
wir müssen eine Bezeichnung für die Sache finden; sich einen (großen) Namen machen bekannt, berühmt werden; er wollte seinen Namen nicht nennen; sein Name ist im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit genannt worden; sein: mein Name ist.....; wie war doch gleich der Name?; dafür ist mir mein (guter) Name zu schade; seinen
Namen verschweigen
4. ein alter, bekannter, berühmter, häufiger, seltener Name; der angenommene, falsche, richtige Name; einen falschen Namen angeben, annehmen; er hat sich unter fremdem, falschem Namen eingetragen